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auna Areal Bar 360 – Soundbar die Zweite

Areal Bar

Die auna Areal Bar 360 – Eine weitere Soundbar

In einem früheren Test durfte ich ja bereits die Stealthbar 70 von auna, eine Soundbar mit integriertem Subwoofer testen. Meinen Testbericht und das kleine Video kennt ihr ja sicher schon. Nachdem ich überraschenderweise ziemlich begeistert von der Stealthbar 70 war, teste ich nun mit der Areal Bar 360 eine zweite Soundbar von auna.

Selbstverständlich werde ich in diesem Test auch auf die Unterschiede zwischen der Areal Bar 360 und der Stealthbar 70 eingehen, denn die gibt es definitiv. Aber was soll man sich nun als potentieller Kunde eher holen? Diese Frage werde ich versuchen euch zu beantworten, aber kommen wir erst einmal zur Areal Bar 360 selbst.

 

Lieferumfang der Soundbar

Fangen wir mal ganz nüchtern mit dem Lieferumfang an, denn dabei ist folgendes:

  • Areal Bar 360
  • Fernbedienung (inkl. Batterie)
  • Netzkabel
  • Audiokabel
  • Montagematerial
  • Bedienungsanleitung (Deutsch & Englisch)

 

Areal Bar

Schlicht, elegant, unaufdringlich, hochwertig.

Auch bei Soundbars zählen äußere Werte

Ganz im Gegensatz zur ebenfalls von auna stammenden Stealthbar 70 besitzt diese Soundbar kein tiefes Gehäuse. Der Fernseher kann und wird also nicht darauf gestellt, sondern man platziert die Soundbar im Normalfall direkt vor dem Fernseher, beziehungsweise bei Wandmontage unterhalb des TVs.

Die Maße der Areal Bar 360 betragen schlanke 90 x 5,5 x 8,4 cm (BxHxT) bei einem Gewicht von etwa 2 Kilogramm. Damit wiegt sie nur ungefähr die Hälfte der Stealthbar 70 und ist wie erwähnt nur ein Bruchteil so tief (die Stealthbar misst in der Tiefe knapp 34 cm). In der Breite brauche ich dafür nun 20 cm mehr Platz, das ist jedoch absolut verschmerzbar, da die allermeisten Fernseher die heutzutage gekauft werden sowieso ähnlich breit (oder deutlich breiter) sind.

 

Anschlüsse und innere Werte

Wisst ihr, was wirklich schnieke ist an dieser Soundbar? Die unauffälligen Bedienelemente an der Gehäuseseite. Da finden wir Knöpfchen für Ein/Aus und Lauter/Leiser. Ich bediene das Gerät zwar sowieso meist über die Fernbedienung, aber ich bin trotzdem sehr angetan von diesem cleanen Design, wenn die vorhandenen Knöpfe gut versteckt sind.

Im Inneren des Gehäuses werkeln 4x 2-Zoll Breitbandlautsprecher mit einem Frequenzbereich von 80Hz bis 20kHz. Sagt euch jetzt sicher ähnlich viel wie mir, aber es gibt ja auch Leute da draußen, die lieber Datenblätter studieren als Erfahrungsberichte zu lesen. ;-)

Mir ist wichtig, was für ein Sound da letzten Endes rauskommt und wie ich den da überhaupt raus bekomme. Was die Anschlüsse angeht, lässt auna sich nicht lumpen. So finden wir an der Rückseite folgende Eingänge:

Areal Bar

Die Anschlüsse der Areal Bar. Seitlich gibt es außerdem noch eine USB-Buchse.

  • 1x optischer Eingang
  • 1x koaxialer Eingang
  • 1x AUX-Eingang (3,5 mm Audiokabel, so ein ganz normales)
  • 2x HDMI-Eingang

Dazu ein HDMI-ARC-Ausgang und ein USB-Port, nice!

Das kann sich doch definitiv sehen lassen, eine solche Konnektivität findet man wirklich nicht                                                                allzu oft in dieser Preisklasse. Chapeau!

 

Sonstiges was man erwähnen sollte

Wie dem Lieferumfang zu entnehmen ist, wird hier Montagematerial für eine etwaige Wandmontage direkt mitgeliefert, was bei mir definitiv einen Pluspunkt gibt. Einen dicken Pluspunkt sogar. Damit kann die Soundbar nämlich platzsparend und als kleines Highlight direkt über oder unter dem Fernseher angebracht werden, oder wenn man die Soundbar nicht für den Fernseher sondern zum Beispiel als Lautsprecher für den PC nutzt, dann kann man die Soundbar beispielsweise auch unter einem Regal oder ganz alleine als Blickfang an der Wand montieren.

Areal Bar

Hier einmal die Fernbedienung der Areal Bar 360.

Die Fernbedienung

Ja ernsthaft, ich will die Fernbedienung hier einfach nochmal separat aufführen. Nicht weil sie eine absolut revolutionäre Fernbedienung wäre, mit Sprachsteuerung aufwartet oder je nach Stimmung ihre Farbe ändern könnte (was übrigens alles nicht der Fall ist)…sondern schlicht, weil ich die Fernbedienung der StealthBar 70 im Test kritisiert hatte (ja doch, sie wirkte schon etwas billig) und auna hier deutlich nachgebessert hat. Ich finde, das sollte auf jeden Fall Erwähnung finden.

Die Fernbedienung der Areal Bar 360 ist größer, schlichter, mattschwarz (mattschwarz <3) und einfach wertiger. Ein wenig erinnert sie mich an meine MacBook Fernbedienung von vor zehn Jahren…nur in schwarz und noch schöner.

Areal Bar

Und gleich nochmal :D

Ohne Spaß, ich mag das schlichte Design, das mattschwarz noch viel mehr, und man kann mit der Fernbedienung alles regeln was es so zu regeln gibt. So muss eine Fernbedienung für mich sein. Schlicht, funktional, klein und wunderschön.

 

Der Soundcheck der Areal Bar 360

Der Sound ist erstaunlich hell und klar, vor allem im direkten Vergleich mit der Stealthbar 70, die dann doch basslastiger ist. Gut, aufgrund der Gehäuseabmessungen sollte das eigentlich nicht sonderlich überraschen, denn wo soll der Bass auch herkommen, bei dem viel kleineren Gehäuse?

So sehr die Höhen und Mitten also auch überzeugen können, so enttäuschend sind leider die tiefen Töne, die bösen Töne, die brummenden, wummenden Woop-Woops dieser Welt.

Zwar kann man noch zwischen unterschiedlichen Equalizer-Presets wählen und sowohl Bass als auch Höhen nochmal einzeln regeln, aber selbst auf den basslastigsten Einstellungen ist der Sound immer noch sehr höhenlastig und eigentlich nichts für gewisse Musikstile.

Hip Hop, Dubstep, härtere Rocklieder oder Actionfilme brauchen einfach ein gewisses Bassvolumen um richtig zu wirken, welches wir hier aber leider nicht vorfinden.

Umso schöner klingen dagegen höhen- und Gesangs-lastige Songs und Filme. So war es mir ein wahrer Genuss einige Akustikstücke aus meiner Sammlung auf dieser Soundbar zu genießen.

Der Raumklang ist dazu überraschend voluminös und auch raumfüllend, je freier die Soundbar hängt oder liegt, umso besser.

Insgesamt kommt also ein eher höhenlastiger, dort aber hervorragend klarer und präziser Klang aus dem schmalen Gerätchen. Ich war durchaus überrascht und angetan.

Alles was viel Bass braucht um richtig zu wirken, höre ich dann sowieso lieber über mein 5.1 System, zumindest wenn die Nachbarn noch nicht schlafen. ;-)

Areal Bar

Lochmuster. Das ist schlicht, aber schick. Und irgendwo muss ja auch die Musik rauskommen. ;-)

Fazit

Die auna Areal Bar 360 bietet ein kompaktes Gehäuse (in Tiefe und Höhe, breit ist ja schon) und einen sehr klaren und differenzierten Sound. Damit eignet sie sich perfekt für die Wandmontage unterhalb eines größeren Flachbildfernsehers.

Durch die kompakte Bauform, fehlt es naturgemäß etwas an tiefen Bässen, was besonders bei wilden Actionszenen in Filmen beziehungsweise Musikrichtungen wie Drum’n’Bass, Hip Hop mit harten Beats und auch härterem Rock zum Tragen kommt.

Was halte ich also im Endeffekt von der Areal Bar 360 und würde ich sie weiterempfehlen?

Weiterempfehlen kann ich sie definitiv, ja. Ich persönlich habe sie nun als PC-Lautsprecher in Benutzung, man kann sie nämlich bequem hinter dem Bildschirm (ganz hinten auf dem Schreibtisch) platzieren. Der klare Sound ist sehr überzeugend und kann die fehlenden Bässe ausgleichen. Es ist auch nicht so, als wären da gar keine Bässe, sie sind nur eben nicht so hart und massiv wie es bei einer voluminöseren Bauform möglich gewesen wäre. Wer mehr auf Bässe denn auf klare Höhen und sehr differenzierte Mitten steht, der könnte sich zum Beispiel die auna StealthBar 70 anschauen.

Ich selbst bin absolut zufrieden mit der Areal Bar 360. Der Klang ist absolut überzeugend für mein Einsatzgebiet der Soundbar und optisch macht sie auch echt was her. Die Anschlüsse sind außerdem ein Pluspunkt, ebenso wie das beiliegende Montagematerial für eine einfache Anbringung an der Wand.

 

Die auna Areal Bar 360 bekommt ihr entweder bei Amazon oder natürlich direkt über die Herstellerseite von auna!

Ach ja, geile Fernbedienung, Baby!


Areal Bar

Wun-der-schön!

 

jogi

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